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| Koordinierungsstelle gegen Rechts | Aktuelles |
Veranstaltungsreihe
Rassistische Vorstellungen und Praktiken von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart
Im Februar 2010 beginnt die neue Veranstaltungsreihe der Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus im InterKULTURellen Haus Pankow zum Thema Rassismus in Deutschland, einem Problemfeld, welches immer noch große Relevanz besitzt. Denn auch wenn Rassismus in unserer Gesellschaft nicht mehr so offen zu Tage tritt wie in der Vergangenheit, die Wirkungsmacht der über die Jahrhunderte eingeübten rassistischen Traditionen ist ungebrochen.
23. April 2010 um 19 Uhr im Café Mutli-Kulti
Rassenhygiene und Rassentheorien in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus
Eugenische und rassentheoretische Ideen entwickelten sich seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert in allen westlichen Ländern. In unserer Veranstaltung wollen wir betrachten, wie sich diese Vorstellungen in Deutschland in Wissenschaft und Politik verbreiteten und wie sie schließlich im Nationalsozialismus mit beispielloser Radikalität umgesetzt wurden.
Über den historischen Bezug hinaus werden wir uns mit der Frage auseinandersetzen, wie die Nachkriegshaltung zur NS-Gesetzgebungen und die Rehabilitation der Opfer aussahen und wie sich anhaltende Diskriminierung bestimmter Gruppen bis in die Gegenwart vollzieht.
Weitere Veranstaltungen der Reihe:
17. Juni 2010
Gab es einen DDR–spezifischen Rassismus?
17. September 2010
Rassismus in der BRD vor und nach der Wiedervereinigung
19. November 2010
Dialogtisch: Wie realistisch ist eine rassismusfreie Gesellschaft?
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