Am 02. Juni 2014 hat uns das spanische Fernsehen HISPAN TV besucht um sich über die Armutsentwicklung in Deutschland zu informieren. Unser Fazit es gibt in Puncto Armut keinen Unterschied zwischen Einheimischen und Migranten, es kommt auf die Anbindung innerhalb der Gesellschaft an und den Zugang zu Bildung. Sowohl Migranten als auch Einheimische sind oft gezwungen für Billiglöhne harte Arbeit zu leisten. Die Zahlen aus dem deutschen Armutsbericht weisen darauf hin, dass ca. 1/4 der deutschen Bevölkerung von Armut bedroht ist bzw. in Armut lebt. Unserer Ansicht nach liegt der Fehler im System. Zum einen ist Deutschland Nr. 2 der exportierenden Länder nach China und die deutsche Wirtschaft scheint stabil und leistungsfähig im Vergleich zu anderen EU – Mitgliedsstaaten. Jedoch wird eher verschwiegen, dass dieser Status auf dem Rücken der Billiglohnkräfte in unserem Land sehr hart erarbeitet wird. Und, im Billiglohnsektor macht die Herkunft keinen Unterschied es sind gering qualifizierte Menschen, die durch Arbeit ihren bescheidenden Lebensunterhalt finanzieren.

Quelle Armutsbericht 2013: www.bmas.de
https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/a334-4-armuts-reichtumsbericht-2013.html