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03.10. – 30.10.2011 im Café OASE

Auf Bild- und Texttafeln werden anhand von Fotos, Dokumenten, Statistiken und Chroniken exemplarisch Leben und Wirken, aber auch Schicksale jüdischer Bürgerinnen und Bürger eines Berliner Stadtbezirkes dargestellt, wie sie überall in Berlin stattgefunden haben. Beginnend mit in Akten aufgefundenen frühen Spuren jüdischen Lebens wird an prägnanten Beispielen gezeigt, wie sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts jüdische Ärztinnen und Ärzte, Handwerkerinnen und Handwerker sowie Gewerbetreibende in Pankow ansiedelten.

Ein größerer Abschnitt der Ausstellung ist der Entrechtung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bürgerinnen und Bürger sowie Familien durch die deutschen Faschisten gewidmet. Vorgestellt werden auch jüdische Pankower Widerstandskämpferinnen und –kämpfer. Nach der Befreiung vom Faschismus konnten einige Überlebende aus den Konzentrationslagern und aus der Illegalität wieder in Pankow Fuß fassen. Daneben kehrten jüdische Emigrantinnen und Emigranten aus dem Exil nach Deutschland zurück, in Pankow siedelten sich vor allem Künstlerinnen und Künstler sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller an.